Argumentativ zur besten Designentscheidung

Argumentativ zur besten Designentscheidung

Datum:
18.04.2018, 19:00
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"Das haben wir schon immer so gemacht" oder "Ich hab da so ein Gefühl" sind Argumente, die in der modernen und agilen Softwareentwicklung eigentlich nicht mehr vorkommen.

Oder etwa doch? Und wie lassen sich Design-Entscheidungen sinnvoll begründen, wo es doch meist viele denkbare Lösungen für die mitunter weich formulierten Anforderungen gibt? Mit unseren Design-Types haben wir eine Basis für Argumente aber auch zur Selbst- und Fremdeinschätzungen von Entwicklern geschaffen.

In einem nächsten Schritt wollen wir Entwicklern durch unsere Design Decison Cards nachvollziehbare Argumente an die Hand geben, die beim Pairing oder bei Code Reviews genutzt werden können. Nicht zuletzt bedeutet Collective Codeownership auch ein Mittragen der Konzepte und Designentscheidungen aller. Aus unserer Sicht ein guter Grund für gute Argumentation.

Matthias Wittum

Matthias Wittum arbeitet seit vielen Jahren in der Softwareentwicklung, hat unterschiedliche Fachartikel verfasst, ist gelegentlich Speaker auf Konferenzen und kümmert sich aktiv um Wissensvermittlung und -vernetzung bei der 1&1. Aktuell leitet er das 1&1 Source Center, ein Orientierungs- und Weiterentwicklungsprogramm für Software-Entwickler und engagiert sich nebenbei in der non-profit-Initiative Design-Types.

Christian Rehn

Christian Rehns Interessenschwerpunkte liegen in der Software-Architektur, als auch in Softwareentwicklungsprinzipien, Patterns, Wartbarkeit, REST und der agilen Softwareentwicklung. Zu diesen Themen hält er gelegentlich Fachvorträge und Schulungen, schreibt darüber in seinem Blog und betreibt ein Wiki über Design-Prinzipien.

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