Moderne KI kann heute große Codebasen analysieren, Abhängigkeiten sichtbar machen und bei Migrationen oder Refactorings unterstützen. Doch der Quellcode erzählt nur einen Teil der Geschichte: Er zeigt, was ein System tut – aber nur selten, warum es genau so entstanden ist.
Das dafür notwendige Kontextwissen steckt häufig in Architekturentscheidungen, Anforderungen, Rahmenbedingungen, Projektdokumentationen oder in den Köpfen einzelner Beteiligter.
In diesem Vortrag zeige ich einen Ansatz, wie sich technisches Systemwissen mit diesem Projektkontext verbinden lässt. Ziel ist ein umfassenderes, nachvollziehbares Modell des Softwaresystems, das nicht nur Implementierung, sondern auch Entscheidungen und Zusammenhänge sichtbar macht.
Anhand einer Demo zeige ich, wie ich diesen Ansatz bereits in meiner täglichen Arbeit als Software-Architekt einsetze, welche Fragestellungen sich damit beantworten lassen und welche praktischen Erfahrungen und Grenzen sich dabei gezeigt haben.
Alexander Pritzkau verbindet technische Expertise mit langjähriger Erfahrung in der Führung von Software-Engineering-Teams. In seiner heutigen Rolle als Enterprise & Solution Architect bei adorsys beschäftigt er sich mit der Entwicklung und dem Betrieb moderner Software- und Integrationsarchitekturen sowie mit der strategischen Weiterentwicklung komplexer IT-Landschaften. Zuvor verantwortete er unter anderem den Aufbau und Betrieb von Cloud-, Daten- und KI-Plattformen in der Versicherungswirtschaft. Besonders wichtig ist ihm dabei, Technologie nicht als Selbstzweck zu betrachten, sondern als Werkzeug, um nachhaltige und praxistaugliche Lösungen auf strategischer wie operativer Ebene zu schaffen.
1000 Satellites / diva-e
Rintheimer Str. 23
76131 Karlsruhe
Auf der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht, mit deren auch späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären. Wenn Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden möchten, können Sie direkt den/die FotografIn oder den/die Kameramann/-frau ansprechen.
Die Aufnahmen können im Internet, auf Social Media Kanälen sowie in Rundfunk-, TV-, und Printmedien (auch Büchern) veröffentlicht werden.
Die Verarbeitung erfolgt aufgrund des berechtigten Interesses der Verantwortlichen, die von ihr organisierte Veranstaltung bildlich zu dokumentieren und einer größeren Öffentlichkeit positiv darüber zu berichten